28,15,0,50,1
600,600,60,1,5000,1000,20,2000
90,300,1,50,12,25,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
Ehemaliges Kaufhaus Wertheim. Foto: Jürgen Bruchhaus
Ehemaliges Kaufhaus Wertheim
Breslau - Aula Leopoldina Foto: Jurek Arnolt
Aula Leopoldina
Breslau - Blick von der Elisabethkirche auf den Marktplatz Foto: Jürgen Bruchhaus
Blick von der Elisabethkirche auf den Marktplatz
Breslau - Cafe Mleczarnia Foto: Jürgen Bruchhaus
Cafe Mleczarnia
Breslau - Dom Foto: Jurek Arnolt
Dom
Breslau - Dominsel Foto: Jurek Arnolt
Dominsel
Breslau - Ehemaliges Warenhaus Wertheim 1930 Foto: Jürgen Bruchhaus
Ehemaliges Warenhaus Wertheim 1930
Breslau - Jahrhunderthalle Foto: Jurek Arnolt
Jahrhunderthalle
Breslau - Markthalle Foto: Jürgen Bruchhaus
Markthalle
Breslau - Rathaus 1 Foto: Jürgen Bruchhaus
Rathaus
Breslau - Rathaus 2 Foto: Jürgen Bruchhaus
Rathaus
Breslau - Synagoge zum weissen Storch 2 Foto: Jürgen Bruchhaus
Synagoge zum weissen Storch
Breslau - Untergrunddenkmal Foto: Jürgen Bruchhaus
Untergrunddenkmal
Breslau - Wasserturm 1905 Foto: Jürgen Bruchhaus
Wasserturm 1905
Schweidnitz - Friedenskirche Foto: Jürgen Bruchhaus
Schweidnitz - Friedenskirche

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Wrocław - Breslau

"Mikrokosmos Mitteleuropas"

 

ÜBERBLICK

 

Mit Exkursion zu den Friedenskirchen in Jawor/Jauer und Świdnica/Schweidnitz, nach Dzierżoniów/Reichenbach, Krzyżowa/Kreisau und zur Gedenkstätte des KZ Groß-Rosen

„In wenigen Tagen vielfältige Aspekte dieser facettenreichen Stadt erschlossen bekommen - danke!“

(Hartmut Heinrich, Waiblingen, Mai 2016)

Auf der Reise in unser nächstgelegenes Reiseziel beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:

  • Polnische Piasten, böhmische Premysliden, habsburgische Kaiser, schlesische Herzöge und preußische Könige als Herrschaftsträger
  • Provinzmetropole im Deutschen Reich und gleichzeitig Avantgardestadt der Architekturmoderne
  • Vom "Bollwerk des deutschen Ostens" zur Katastrophe 1945
  • Vertreibung, Umsiedlung, Neuaufbau und Geschichtstabuisierung im Nachkriegspolen
  • "Stadt der Begegnung" – Werbeslogan oder Realität in der Nachwendezeit?
  • Deutsch-polnische Beziehungen und schlesische Identität
  • Literatur: Opitz, Hoffmann von Fallersleben, Hauptmann, Różewicz, Hłasko
  • Informationsgespräche mit Breslauern vermitteln Informationen aus erster Hand

REISE

 

"Mikrokosmos Mitteleuropas"

Breslau Blick von der Elisabethkirche auf den Marktplatz

 Vratislavia, Wrotizla, Wretslaw, Presslaw, Breslau und Wrocław sind nur einige Namen in der über 1000-jährigen Geschichte der Hauptstadt Niederschlesiens, die der polnische Historiker Norman Davies als „Mikrokosmos Mitteleuropas“ bezeichnet hat. Ziemlich genau am Schnittpunkt der Achsen Berlin-Krakau und Prag-Warschau gelegen, braucht Breslau den Vergleich mit ihren nah gelegenen, größeren Nachbarstädten nicht zu scheuen.

Zunächst böhmisch, dann polnisch, darauf wieder böhmisch, später habsburgisch, preußisch und deutsch, war Breslau bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts multiethnisch, multilingual und ein Begegnungsort verschiedener Religionen und Kulturen.

 

Spätmittelalterliche Burgstadt – Herzogliche Lokationsstadt – Patrizische Handelsmetropole

Bereits im 10. Jahrhundert war die heutige Dominsel als Marktplatz bekannt, 990 wird Breslau Teil des polnischen Königreichs, ins Jahr 1000 fällt die Errichtung eines Bistums und 1261 erhält Breslau das Magdeburger Stadtrecht.
Die strategische Lage an der Oder am Kreuzungspunkt verschiedener Nord-Süd- und West-Ost-Handelsrouten beschleunigte die mittelalterliche Stadtentwicklung, von 1387 bis 1474 war Breslau Mitglied der Hanse.

 

Hochburg des Luthertums – Zielpunkt der Gegenreformation

Wirtschaftlich ging es unter der habsburgischen Herrschaft 1526–1741 ein wenig bergab, insbesondere litt die Stadt unter mehreren Pestepidemien und an den Folgen des Dreißigjährigen Kriegs. Überschwemmungen und Brände taten ihr Übriges. Andererseits war diese Periode geprägt durch wichtige Bautätigkeiten insbesondere am Marktplatz und die Gründung der Universität 1702 durch die Jesuiten.

 

Preußische Residenzstadt – Regionales Zentrum der Moderne – Bollwerk des Deutschen Ostens

Nach der Eroberung Schlesiens durch Friedrich II. kam Breslau in den Genuss der preußischen Verwaltung und Reformen einschließlich Säkularisierung und Industrialisierung.
Zwischen 1840 und 1910 wuchs die Bevölkerung von 100.000 auf 500.000 und insbesondere in der Architektur wurde die Stadt zu einem Zentrum der Moderne, deren Entwicklung in Max Bergs Jahrhunderthalle von 1913 gipfelte.
Mit der Wiedererrichtung des polnischen Staates nach dem Ersten Weltkrieg verlor Breslau als Umschlagplatz im Ostwesthandel an Bedeutung, auf die ökonomischen und politischen Krisen der Weimarer Republik folgte der Aufstieg der Nationalsozialisten und der Untergang im Zweiten Weltkrieg. In einem völlig sinnlosen Akt wurde die Stadt im August 1944 zur „Festung Breslau“ deklariert, erst im Januar 1945 begann die Evakuierung der Bevölkerung, doch dauerte es bis zum 6. Mai, dass diese kapitulierte.
Fast alle noch vor Ort verbliebenen Breslauer Juden wurden ab November 1941 deportiert, keine Hundert haben den Krieg überlebt. Erhalten blieb lediglich die Synagoge unter dem weißen Storch, um die herum sich seit der Wende eine neue jüdische Gemeinde etabliert hat.

 

Hauptstadt der Wiedergewonnenen Gebiete – Postsozialistische Großstadt

Der Wiederaufbau der zerstörten Stadt ging zunächst nur langsam voran, da die neuen polnischen Machthaber anderen Städten den Vorzug gaben, auch die Aussiedlung der Deutschen dauerte bis ins Jahr 1948. Zwar stammte die Mehrheit der Zugezogenen aus Zentralpolen, doch waren es vor allem Lemberger Wissenschaftler und Kulturschaffende, die das geistige Leben im jungen Wrocław prägten. Interessanterweise lebten nach dem Krieg zeitweilig mehr als 50 % der überlebenden polnischen Juden in Niederschlesien, sehr viele von ihnen siedelten sich in der Stadt Reichenbach/ Dzierżoniów an, emigrierten dann aber überwiegend nach der Staatsgründung Israels.
In den 1980er Jahren war die Stadt ein wichtiges Zentrum der Solidarność-Bewegung, deren Vertreter am ,Runden Tisch‘ 1989 die demokratische Wende in Polen erreichten.
Spätestens nach dem verheerenden Oderhochwasser 1997, bei dem viele der ehemals deutschen Kulturschätze zerstört wurden, entwickelten viele Breslauer ein Interesse an der lange verschwiegenen Stadtgeschichte. Einen wichtigen Beitrag dazu lieferten der Schriftsteller Marek Krajewski mit seinen Krimis über (das auch in den polnischen Originaltiteln so bezeichnete) Breslau vor dem Krieg und der Essayist Andrzej Zawada, der seine Stadt auf den Namen Bresław taufte.
(Die Zwischenüberschriften verdanken wir dem Historiker Eduard Mühle)

 

PROGRAMM

 

Vorgesehenes Reiseprogramm

Tag Programm
1. Tag
  • Abfahrt ab Berlin (ca. 14.00 Uhr) mit dem EC/IC über Posen (Ankunft in Breslau ca. 20.30 Uhr)
2. Tag
  • "Keimzelle" Dominsel: Besichtigung der Kathedrale mit Aussichtsterrasse, des Erzbischöflichen Palais, der Domherrenhäuser u.a.
  • Ausführlicher Altstadtspaziergang: Universität mit Aula Leopoldina, (nach Krakau zweitgrößter polnischer) Marktplatz mit Rathaus, Salzmarkt und vieles mehr
3. Tag
  • Spaziergang durch das "Viertel der vier Bekenntnisse" mit Niepolds- und Pokoyhof
  • Das jüdische Breslau: Besuch der Synagoge zum Weißen Storch, Alter jüdischer Friedhof u.a.
  • Südliche Neustadt: Stadtschloss, Oper und Einblicke in die Architektur der Moderne
4. Tag
  • Bootsfahrt auf der Oder zur Jahrhunderthalle. Besichtigung der Ausstellung zur Baugeschichte
  • Geführter Spaziergang durch die  Werkbundsiedlung in der ehemaligen Grüneicher Vorstadt
  • Erkundungen im sich gentrifizierenden Stadtteil Nadodrze/Odertor
5. Tag Tagesexkursion Dolny Śląsk/Niederschlesien:
  • Friedenskirchen in Jawor/Jauer und Świdnica/Schweidnitz
  • ehemaliges Konzentrationslager Groß-Rosen
  • Doppelausstellung zum deutschen und polnischen Widerstand in Krzyżowa/Kreisau
  • niederschlesisch-jüdische Geschichte in Dzierżoniów/ Reichenbach
6. Tag
  • Treffen mit einem Breslauer Politologen: Gespräch über die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Situation in Polen
  • Besuch eines Sozialprojekts
  • Zeit zur freien Verfügung
7. Tag
  • Abfahrt ab Breslau (ca. 9.30 Uhr) mit dem IC/EC über Posen (Ankunft in Berlin ca. 15.30 Uhr)

 

(Die An- und Abreisezeiten per Bahn können sich aufgrund von Fahrplanaktualisierungen noch verändern)

 

PREISE & LEISTUNGEN

 

Preis:

  • Reisepreis: € 775,-
  • Bei eigener An-/Abreise bis/ab Breslau: € 715,-
  • Über Flug- und Busverbindungen informieren wir Sie gerne

Im Preis enthalten sind:

  • Vorbereitungsmaterialien
  • Bahnreisen Berlin–Posen–Berlin im EC, Posen-Breslau-Posen im IC (2. Klasse)
  • 6 Übernachtungen im DZ (Bad/WC) im Hotel „B&B Wrocław Centrum“ (modern und einfach, 850 Meter vom Marktplatz)
  • Halbpension (5 Tage)
  • Komplette Programmkosten, Eintrittsgelder und Reiseleitung (EOL und polnische Reiseleitung)

Zusätzliche Kosten (fakultativ):

  • Einzelzimmer: € 125,-

 

REISEECHO

 

 

„In wenigen Tagen vielfältige Aspekte dieser facettenreichen Stadt erschlossen bekommen.“

(Hartmut Heinrich, Waiblingen, Mai 2016)


 

 

„Eine sehr gelungene, sehr informative Reise mit einem umfassenden Programm, das viele Interessen bedient und Lust macht, noch mehr zu erfahren. Großes Lob für das Gesamtkonzept und die Reiseleitung!“

(Wolfgang Hatvan, Wien, August 2016)

 

REISEKOMBINATIONEN

 

Kombinierbar mit:

Krakau-Mickiewicz-Denkmal-vor-den-Tuchhallen-Juergen-Bruchhaus.jpg

Krakau - Breslau 9.4.-22.4.

Reisenummern: 3+7
Gesamtreisedatum: 09.04.-22.04.2017 image travel status
Komplettpreis: 1490 Euro (Sie sparen: 80 Euro)
Gruppenwechsel: Der Gruppenwechsel findet am 16.4. in Breslau statt.
Gesamter EZ-Zuschlag: 300 Euro
Reiseleitung: Martin Brand , Pawel Krzak, Judith Leister, Jolanta Graczyk
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Danzig-Goldenes-Haus-am-Langen-Markt-Alexandra-Magk.jpg

Danzig - Breslau 13.8.-26.8.

Reisenummern: 29+32
Gesamtreisedatum: 13.08.-26.08.2017 image travel status
Komplettpreis: 1485 Euro (Sie sparen: 80 Euro)
Gruppenwechsel: Der Gruppenwechsel findet am 20.8. in Breslau statt
Gesamter EZ-Zuschlag: 245 Euro
Reiseleitung: Judith Leister, Magdalena Kosko, Jürgen Bruchhaus, Jolanta Graczyk
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Krakau-Mickiewicz-Denkmal-vor-den-Tuchhallen-Juergen-Bruchhaus.jpg

Breslau - Krakau 20.8.-2.9.

Reisenummern: 32+33
Gesamtreisedatum: 20.08.-02.09.2017 image travel status
Komplettpreis: 1480 Euro (Sie sparen: 90 Euro)
Gruppenwechsel: Der Gruppenwechsel findet am 27.8. in Krakau statt.
Gesamter EZ-Zuschlag: 290 Euro
Reiseleitung: Jürgen Bruchhaus, Jolanta Graczyk, Alisa Warnecke, Pawel Krzak
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Danzig-Goldenes-Haus-am-Langen-Markt-Alexandra-Magk.jpg
Krakau-Mickiewicz-Denkmal-vor-den-Tuchhallen-Juergen-Bruchhaus.jpg

Danzig - Breslau - Krakau 13.8.-2.9.

Reisenummern: 29+32+33
Gesamtreisedatum: 13.08.-02.09.2017 image travel status
Komplettpreis: 2230 Euro (Sie sparen: 130 Euro)
Gruppenwechsel: Die Gruppenwechsel finden am 20.8. in Breslau und am 27.8. in Krakau statt.
Gesamter EZ-Zuschlag: 410 Euro
Reiseleitung: Judith Leister, Magdalena Kosko, Jürgen Bruchhaus, Jolanta Graczyk, Alisa Warnecke, Pawel Krzak
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ŚWIATŁO ZE WSCHODU - EX ORIENTE LUX

POLEN

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Unsere Termine

 

16.04 - 22.04.2017

Vorgesehene Reiseleitung:

 

 

20.08 - 26.08.2017Reise ausgebucht - Wartelistenoption

Vorgesehene Reiseleitung:

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