28,15,0,50,1
1,600,60,1,5000,1000,20,2000
90,300,1,50,12,25,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
0,1,0,0,0,40,10,5,0,1,0,15,0,1
Fenster in Semlin Foto: Jürgen-Bruchhaus
Fenster in Semlin
Fenster in Semlin
Festung Petrovaradin in Novi-Sad Foto: Marlis Du Mont Macht
Festung Petrovaradin in Novi-Sad
Festung Petrovaradin in Novi-Sad
Im Schädelturm von Nis Foto: Jürgen Bruchhaus
Im Schädelturm von Nis
Im Schädelturm von Nis
Marienkirche in Novi-Sad Foto: Jürgen Bruchhaus
Marienkirche in Novi-Sad
Marienkirche in Novi-Sad
Nationalmuseum in Belgrad Foto: Juergen Bruchhaus
Nationalmuseum in Belgrad
Nationalmuseum in Belgrad
Zusammenfluss von Donau und Save in Belgrad Foto: Jürgen Bruchhaus
Zusammenfluss von Donau und Save in Belgrad
Zusammenfluss von Donau und Save in Belgrad

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Serbien

Eine herbstliche Reise nicht nur zu den Flüssen Donau, Save und Morava

 

ÜBERBLICK

 

Niš - Studenica - Kragujevac - Belgrad - Sremska Mitrovica - Fruška Gora - Sremski Karlovci - Novi Sad

„Besonders gute Programmpunkte: Alle Referate der überaus kompetenten Redakteure und der hervorragenden serbischen Reiseleitung!“

(Reiseteilnehmer aus München, Juni 2014)

 

Themen der Reise:

  • Römer, Slawen, Nemanjiden
  • Mythos Amselfeld und die osmanische Herrschaft
  • Königreiche und Weltkriege
  • Der Zerfall Jugoslawiens und die neuen Kriege
  • Vielvölkerlandschaft Vojvodina
  • Jüdisches Leben
  • Zivilgesellschaftliche Initiativen
  • Literatur: Andrić, Tišma, Ćosić, Kiš, Albahari, Srbljanović u.a.
  • Die aktuelle politische Situation und das Verhältnis zu Kosovo
  • Durch zahlreiche Gespräche mit Einheimischen erhalten Sie Informationen aus erster Hand

REISE

 

Eine herbstliche Reise nicht nur zu den Flüssen Donau, Save und Morava

Serbien Fenster in Semlin

Nachdem bereits Römer, Hunnen, Germanen, Slawen und Byzantiner ihre Spuren hinterlassen hatten, kam es im 12. Jh. zur Gründung eines ersten großserbischen Reiches unter der Dynastie der Nemanjiden, das fast zwei Jahrhunderte Bestand hatte. In diese Zeit fallen sowohl die Gründung des autokephalen serbischen Erzbistums 1219 als auch eine Reihe von Gebietsgewinnen und der Übergang zu einer Art Feudalstaat. Im Gegensatz zur über Jahrhunderte mythisch verklärten Schlacht auf dem Amselfeld 1389 war es aber eher die Niederlage der serbischen Truppen im Jahr 1371 an der Marica im heutigen Bulgarien, die das Ende des Reiches und den Beginn der osmanischen Herrschaft einläutete.
Diese war gekennzeichnet durch eine Mischung aus politischer Unterdrückung und territorialer Zersplitterung, die viele Serben in die Emigration trieb, und eine gewisse religiöse Toleranz gegenüber der nicht zum Islam konvertierten Bevölkerung. Mehrere Aufstände scheiterten, bis 1804 und 1815 zwei von ihnen gelangen. Als weitere Schritte in die Unabhängigkeit folgten die Gründung des Fürstentums Serbiens 1830, seine Anerkennung 1878 durch den Berliner Kongress und die Proklamation des Königreich Serbiens vier Jahre später.
Kaum ein Land Europas war im 20. Jh. in so viele Kriege verwickelt wie Serbien und selten war eindeutig zu klären, ob das Land Opfer einer Aggression (wie bei den deutschen Luftangriffen im April 1941) oder deren Initiator (wie bei der Belagerung Sarajevos 1992) war. Dementsprechend komplex sind die Diskussionen über die Aufarbeitung des Vergangenen, was nicht zuletzt mit der Entwicklung im Kosovo zusammenhängt. Der Eindruck, die Bevölkerung sei gespalten zwischen pro-europäischen Demokraten und rückwärts gewandten Nationalisten, täuscht jedoch: die meisten wollen endlich in Frieden leben.

 

Beograd - Belgrad: Vom Zankapfel der Mächte zur stolzen Hauptstadt

Auch die Geschichte Belgrads spiegelt die wechselhaften Einflüsse der verschiedenen Herrschaftsträger: eine der ältesten Städte Europas, mehr als zwanzigmal erobert, sehr oft Grenzstadt, immer mal wieder Hauptstadt und zuweilen beides gleichzeitig. Die "weiße Stadt", strategisch günstig gelegen am Zusammenfluss von Donau und Save, trug früher verschiedene Namen: Singidunum, Alba bulgarica, Veligradon und schließlich ab dem 15. Jh. Beograd. Mit kleineren Unterbrechungen gehörte Belgrad knapp 350 Jahre, von 1521 bis 1867, zum Osmanischen Reich und war anschließend Hauptstadt unter anderem so unterschiedlicher Gebilde wie dem Fürstentum Serbien, dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, der Volksrepublik Jugoslawien und dem Staatenbund aus Serbien und Montenegro.
Die Bevölkerungszahl wuchs insbesondere während der Modernisierungsphasen um die Jahrhundertwende und in der Zwischenkriegszeit (aus denen viele vor allem klassizistische Bauten erhalten geblieben sind) auf gut 300.000 vor dem Zweiten Weltkrieg. Mittlerweile ist Belgrad – vor allem durch den starken Zuzug in den 50er bis 70er Jahren – längst Millionenstadt und konkurriert mit Budapest und Wien darum, die größte Stadt an der Donau zu sein.

 

Vielvölkerlandschaft Vojvodina

Serbien Festung Petrovaradin in Novi-Sad

Bis ins 16. Jh. gehörte das Gebiet der heutigen Vojvodina, die als administrative Einheit erst seit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg existiert, zu Ungarn, danach kamen und gingen viele Herrschaftsträger und mit ihnen zogen Menschen unterschiedlichster Herkunft hierher. So entstand eine einzigartige Mischung aus Ungarn, Serben, Kroaten, Deutschen, Roma, Slowaken, Juden, Rumänen und vielen anderen, die auch die Verwerfungen der zahlreichen Kriege relativ unbeschadet überstand. Noch heute gelten in der Autonomen Provinz sechs Amtssprachen, auch wenn das Serbische inzwischen dominiert. Die Hauptstadt Novi Sad war im 19. Jh. das wichtigste Kultur- und Bildungszentrum der Serben in Österreich-Ungarn, was ihr den Beinamen "Serbisches Athen" einbrachte. Unter anderem stammt der große Schriftsteller Alexander Tišma von hier, der wie kein anderer das noch heute spürbare kakanisch-slawische Gemisch in allen Facetten beschrieben hat.

 

PROGRAMM

 

Vorgesehenes Reiseprogramm

Tag Programm
1. Tag
  • Abfahrt ab München (ca. 13.00 Uhr) nach Budapest (Ankunft ca. 20.30 Uhr)
  • Weiterfahrt (ca. 22.30 Uhr) mit dem Nachtzug nach Belgrad
2. Tag
  • Ankunft in Belgrad (ca. 6.30 Uhr). Weiterfahrt (ca. 8.00 Uhr) mit dem Reisebus nach Niš
  • Geführter Spaziergang durch Niš (drittgrößte Stadt Serbiens): Osmanische Festung (mit Bali Beg Moschee, Hamam, Lapidarium und Arsenal), Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers „Rotes Kreuz“, Fußgängerzone „Pobeda“ mit Bürgerhäusern, Besichtigung des Schädelturms u.a.
3. Tag
  • Fahrt mit dem Reisebus zum Kloster Studenica. Besichtigung des bedeutendsten mittelalterlichen serbischen Klosters mit Kirchen aus dem 12. und 13. Jh. (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Weiterfahrt nach Kragujevac, Hauptstadt der Region Šumadija und viertgrößte Stadt Serbiens. Besichtigung des Gedenkparks 21. Oktober (Massaker 1941) und geführter Spaziergang durch die Innenstadt 
  • Weiterfahrt nach Belgrad
4. Tag
  • Besichtigung der Belgrader Festung auf dem Kalemegdan-Hügel
  • Ausführliche Stadtführung durch das Zentrum (Kirchen der verschiedenen Konfessionen, die wichtigsten Plätze (Platz der Republik, Studentenplatz, Terazije) mit ihren Repräsentationsbauten, Vergnügungsviertel Skadarlija ('Montmarte Belgrads') u.a.)
  • Zeit zur freien Verfügung
  • Gespräch mit einem Belgrader Journalisten: Die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Situation in Serbien
5. Tag Bustour "Rund um Belgrad"
  • Aussichtshügel Avala mit Kriegsmausoleum (Informationen zu den Balkankriegen und zum Ersten Weltkrieg)
  • Neubauviertel Novi Beograd (Stadtgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg)
  • Vorort Semlin/Zemun mit wechselvoller türkisch-habsburgisch-ungarisch-serbischer Geschichte (Bürgerhäuser und Kirchen aus dem 18. Jh. in der Oberstadt, Donauufer an der Unterstadt)
6. Tag
  • Das jüdische Belgrad: Besuch der Synagoge, des jüdischen Museums und des Geländes des ehemaligen Konzentrationslagers Staro Sajmište
  • Busfahrt in den Vorort Dedinje mit Besuch des Museums der Geschichte Jugoslawiens und des Tito-Mausoleums
  • Besuch eines alternativen Kulturzentrums und Informationsgespräch über Nationalismus und die Kriege der 1990er Jahre
7. Tag
  • Fahrt mit dem Reisebus durch das Srem-Gebiet nach Novi Sad
  • Unterwegs Stopps in Sremska Mitrovica (Überreste des römischen Sirmium, Save-Promenade, serbisch-orthodoxe Stephanskirche u.a.), beim spätmittelalterlichen Kloster Krušedol im Naturpark Fruška Gora und in Sremski Karlovci (historische Kleinstadt an der Donau mit Barockensemble)
8. Tag
  • Geführter Spaziergang durch Novi Sad (Festung Petrovaradin, restaurierte Donaubrücken, Freiheitsplatz mit Rathaus, ungarisch-katholische Marienkirche, serbisch-orthodoxe Georgskathedrale, ehemalige Synagoge, jüdischer Friedhof u.a.)
  • Informationsgespräch mit einem Historiker über die multiethnische Vergangenheit und Gegenwart der Vojvodina
  • Zeit zur freien Verfügung
  • Abfahrt (ca. 23.00 Uhr) mit dem Nachtzug nach Budapest
9. Tag
  • Ankunft in Budapest (ca. 6.00 Uhr), Weiterfahrt (ca. 7.30 Uhr) nach München (Ankunft ca. 14.30) Uhr)

 

(Die Zwischenaufenthalte sowie die An- und Abreisezeiten per Bahn können sich aufgrund von Fahrplanaktualisierungen noch verändern)

 

 

PREISE & LEISTUNGEN

 

Preis 2017 (die Preise 2018 werden hier im November veröffentlicht):

  • Reisepreis: € 1.025,- ab/bis München
  • Bei eigener An- und Abreise bis/ab Budapest: € 955,-
  • Bei eigener An- und Abreise bis Belgrad/ab Novi Sad: € 875,- (Zusteigemöglichkeit am 2. Reisetag gegen 8.00 Uhr in Belgrad)
  • Über Flugmöglichkeiten informieren wir Sie gerne

Im Preis enthalten sind:

  • Vorbereitungsmaterialien
  • Bahnreisen München-Budapest-München im Railjet (2. Klasse), Budapest-Belgrad/Novi Sad-Budapest im Liegewagen (6-Bett-Abteil)
  • Alle Busfahrten im Land
  • 6 Übernachtungen im DZ (Bad/WC) in den guten bis sehr guten Mittelklassehotels „Eter“ in Niš (1), „Belgrade Inn“ in Belgrad (4) und „Centar“ in Novi Sad (1)
  • Halbpension (7 Tage)
  • Komplette Programmkosten, Eintrittsgelder und Reiseleitung (EOL und serbische Reiseleitung)

Zusätzliche Kosten (fakultativ):

  • Einzelzimmer: € 125,-
  • Schlafwagen Budapest-Belgrad/Novi Sad-Budapest im 3-Bett-Abteil: € 15,-
  • Schlafwagen Budapest-Belgrad/Novi Sad-Budapest im 2-Bett-Abteil: € 30,-

 

REISEECHO

 

 

„Besonders gute Programmpunkte: Alle Referate der überaus kompetenten Redakteure und der hervorragenden serbischen Reiseleitung!“

(Reiseteilnehmer aus München, Juni 2014)


„Deutsche Reiseleitung: gut, lokale Reiseleitung: perfekt. Top der Journalist, sehr gut auch die Führung in Belgrad im alten Messegelände (ehem. KZ).“

(Reiseteilnehmerin aus Bayern, Juni 2014)


„Eine wunderbare und besondere Reise.“

(Waltraud Vossen, Oktober 2012)


„Deutsche und einheimische Reiseleitung: Gut bis sehr gut. Besonders gute Programmpunkte: Auswahl der Institutionen/Referentinnen sehr informativ und abwechslungsreich.“

(Reisender aus Berlin, Oktober 2012)


„Deutsche und einheimische Reiseleitung: Sehr gut. Besonders gute Programmpunkte: Gespräch mit Belgrader Journalisten, Historiker in Novi Sad; literarische 'Häppchen', die Appetit auf mehr machen.“

(Reisende aus Leipzig, April 2011)

 

 

„Unterkunft: Gut. Verpflegung: Sehr gut (alleine die ausgewählten Lokale wären ein interessanter Programmpunkt). Deutsche Reiseleitung: Rosannas freundliches Wesen war eine weitere Bereicherung der Reise. Lokale Reiseleitung: Dragicas kompetente, in jeder Hinsicht sattelfeste Leitung ermöglichte es, genaue Informationen aus erster Hand zu erlangen. Besonders aufschlussreich war für mich das Gespräch mit dem Journalisten über die Gesamtsituation Serbiens.“

(Wolfgang Hatvan, August 2010)


„Eine Reise in eine heute eher unbekannte und wenig beachtete Ecke Mitteleuropas. Konfrontation mit den Folgen unserer Politik gegenüber Serbien in den 1990er Jahren. Besonders gute Programmpunke: Avala-Hügel, Stadtrundgang Belgrad, Tito-Museum, Klöster Fruska Gora, Informationsgespräche.“

(Christoph Maroscheck, Oktober 2009)


„Besonders gelungen und anregend war die Literaturliste. Besonders gute Programmpunkte: Gespräche, Lesungen vor Ort, Besichtigung der Klöster, Sremska Mitrova, Sremski Karlovci, Sajmiste, Ethnografisches Museum.“

(Reisende aus Köln, Oktober 2009)

 

REISEKOMBINATIONEN

 

Kombinierbar mit:

Mazedonien-Altstadtdaecher-in-Skopje-Juergen-Bruchhaus.jpg

Serbien - Mazedonien 14.10.-30.10.2017

Reisenummern: 48+49
Gesamtreisedatum: 14.10.-30.10.2017
Komplettpreis: 1920 Euro (Sie sparen: 200 Euro)
Gruppenwechsel: Der Gruppenwechsel findet am 22.10. in Belgrad statt.
Gesamter EZ-Zuschlag: 250 Euro
Reiseleitung: Dirk Auer, Dragica Krstić, Jürgen Bruchhaus, N.N.
Zur Reisebeschreibung von Mazedonien
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Bosnien-Sarajevo-Thomas-Reck.jpg

Bosnien-Serbien 23.8.-8.9.2018

Reisenummern: 34+36
Gesamtreisedatum: 23.08.-08.09.2018

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Mazedonien-Altstadtdaecher-in-Skopje-Juergen-Bruchhaus.jpg

Serbien-Mazedonien 31.8.-16.9.2018

Reisenummern: 36+40
Gesamtreisedatum: 31.08.-16.09.2018

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Bosnien-Sarajevo-Thomas-Reck.jpg
Mazedonien-Altstadtdaecher-in-Skopje-Juergen-Bruchhaus.jpg

Bosnien-Serbien-Mazedonien 23.8.-16.9.2018

Reisenummern: 34+36+40
Gesamtreisedatum: 23.08.-16.09.2018

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SA ISTOKA SVETLOST - EX ORIENTE LUX

SERBIEN

Serbien

Reservierung

Unsere Termine

 

14.10 - 22.10.2017

Vorgesehene Reiseleitung:

 

 

31.08 - 08.09.2018

 

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Reservierungen 2018

 

Für unsere Reisen 2018 können Sie bereits jetzt unverbindlich Plätze reservieren, die wir Ihnen bis Ende Januar freihalten. Nach dem Erscheinen unseres Katalogs Ende November können diese Reservierungen dann in verbindliche Buchungen umgewandelt werden. Verlässliche Preise für 2018 stehen erst im November fest. Wir bemühen uns, die Preise von 2017 zu halten.

 

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Uhrzeit in Belgrad

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